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9 Apr 2017

NÖ. Landesmeisterschaft 2017

NÖ. Landesmeisterschaft 2017

Autor: Webadmin  /  Kategorien: Wettkämpfe  /  Rate this article:
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Das Interesse am Wettkampfsport erlebte bei den diesjährigen NÖ Karate-Landesmeisterschafen am 18. März im Waldviertel einen Aufwind: Nicht weniger als zwanzig Vereine entsandten vor allem ihre Jugendlichen zum Kräftemessen in die Sporthalle von Groß Gerungs, wo die zahlreich erschienenen Zuschauer ein Miteinander von Alt und Jung sowie von Breiten- und Spitzensport erleben konnten.

Die beiden Karate-Diszplinen wurden in verschiedenen Varianten ausgeschrieben. Bei der Kata (Schattenkampf gegen imaginäre Gegner) wurden die Sieger bei den Anfängern und Breitensportlern per Punktebewertung ermittelt, bei den Fortgeschrittenen und Spitzensportlern im K.O.-System. Die Team-Kata gab es als Duo, als Trio und vor allem als Eltern/Kind-Variante, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut und das Karate zum Familiensport hebt.

Im Kumite gab es neben dem üblichen Zweikampf auch die entschärfte Variante „Kumite am Ball“, wo die Karate-Aktionen gegen Bälle in Bauch und Kopfhöhe durchgeführt werden, ein Bewerb, bei dem die Kinder gefahrlos an den Zweikampf herangeführt werden.

Ein Hauch Internationalität war beim Antreten einiger Nationalteamsportler wie Kristin Wieninger, Patricia Bahledova, Noemi Lixandroiu und den Celo-Sisters zu spüren. Kristin Wieninger gewann nicht nur Kata und Kobudo, sondern war diesmal auch im Kumite nicht zu schlagen.

Danke an die LM-Organisatoren

Unser Amateursport lebt nach wie vor von Ehrenamtlichen, die aus Liebe zum Sport für die Gemeinschaft tätig sind. Jahr für Jahr freuen wir uns über jene Vereine, die bereit sind die Organisation einer Landesmeisterschaft zu übernehmen.

Heuer dürfen wir uns vorerst bei Familie Rene und Maike Puhr für die LM-Organisation bedanken, ebenso bei Alexander Krämer für die Hintergrundarbeit im Bereich der EDV. Ohne Menschen wie Euch wäre vieles nicht möglich!

Dank an die Kampfrichter

Mitunter erscheint es wesentlich den Kampfrichtern zu danken, die bei den vielen Turnieren und Meisterschaften ihre Arbeit verrichten. Für wen? Für die Sportler! Für die Trainer! Für uns alle! Fürs Karate! Danke für Eure Unterstützung und Eure außergewöhnliche Arbeit, die meist aus Loyalität geleistet wird, denn die „Bezahlung“ ist kaum ein Ersatz der aufgelaufenen Spesen. Manche "schiedsen" schon seit 40 Jahren und länger.

Der Wettkampftag dauert oft 10 Stunden und darüber. Es bleibt nicht viel Zeit zum Essen oder Trinken! Die Konzentration muss aufrecht bleiben - sie wird manchmal gestört durch undisziplinierte Sportler ohne Frustrationstoleranz, durch unhöfliche Coaches mit wenig Regelkenntnis, und durch Besserwisser und selbsternannte Experten von außerhalb.

Fehler werden überall gemacht, wo gearbeitet wird. Dies führt zu teilweise heftiger und unüberlegter Kritik, die berechtigt sein kann oder auch nicht. Wir möchten daher allen Kritikern die einzig mögliche rasche Problemlösung vorschlagen:

Werdet selbst Kampfrichter und macht keine Fehler 😉

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