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Broschüre: Für Respekt und Sicherheit. Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport

Sportvereine in Österreich verzeichnen rund drei Millionen Mitgliedschaften. Viele davon fallen auf Kinder und Jugendliche. Der Sport steht in der Verantwortung, mit einem qualitativ hochwertigen Sportangebot in einem sicheren und ansprechenden Sportumfeld ein Klima des Respekts zu schaffen, um Menschen, egal welchen Geschlechts, welcher sexuellen Orientierung, welchen Bildungshintergrunds, welcher Fähigkeiten oder Herkunft für Bewegung und Sport zu begeistern und sie vor Übergriffen und Missbrauch zu schützen. Der österreichische Sport nimmt diesen Auftrag ernst und hat auf Initiative des damaligen Sportministers Gerald Klug im November 2015 mit der Entwicklung des Nationalen Aktionsplans Gender Equality im Sport ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) und alle 67 Mitgliedsverbände haben eine Erklärung unterzeichnet,
um gemeinsam für ein offenes, intaktes und sicheres Sportumfeld aufzutreten und für eine Kultur der Aufmerksamkeit und des positiven Handelns einzustehen. Sportminister Hans Peter Doskozil führt diesen Auftrag fort und unterstützt die Umsetzung der Maßnahmen des Aktionsplans.

Die vorliegende Broschüre richtet sich an Sportvereine und unterstützt Verantwortliche darin, präventive Maßnahmen zu setzen, um in ihren Organisationen ein Klima des Respekts, der Anerkennung und des Schutzes ihrer Mitglieder und AthletInnen aufzubauen. Sie stellt zudem Materialien bereit, wie man mit konkreten Verdachtsfällen professionell umgeht und interveniert.

Diese Broschüre gliedert sich in vier Bereiche.
Das Kapitel Hintergrundinformationen liefert Informationen zu den Definitionen und zum Ausmaß, zu spezifischen Bedingungen und konkreten Formen sexualisierter Übergriffe im Sport sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen, denen auch der Sport in Österreich unterliegt.
Im Kapitel Prävention von sexualisierten Übergriffen im Sport werden Handlungsweisen vorgeschlagen, damit sexualisierte Gewalt und Übergriffe schon im Vorfeld durch die  Entwicklung einer Aufmerksamkeitskultur, die Stärkung des Wissens und der Handlungskompetenzen sowie die Eignung von MitarbeiterInnen verhindert werden können.
Das Kapitel Handlungsempfehlungen für TrainerInnen zeigt, wie sich TrainerInnen schützen und wie sie Training und Vereinsleben gestalten können, damit sie sich und die AthletInnen vor unangebrachten Handlungen bewahren.
Im Kapitel Intervention bei sexualisierten Übergriffen werden abschließend Maßnahmen aufbereitet, wie mit Verdachtsfällen im Allgemeinen und mit konkreten Fällen sexualisierter Gewalt im Speziellen umgegangen werden kann und welche Rolle externe Fachstellen dabei einnehmen.
Ziel der vorliegenden Broschüre ist es, eine Kultur der Aufmerksamkeit in den Sportvereinen zu entwickeln. Indem wir in Österreich das Thema aufgreifen, hinschauen und handeln und Verantwortliche im Sport dafür sensibilisieren und ihre Handlungsfähigkeit stärken, können wir sexualisierten Übergriffen vorbeugen und diese aktiv bekämpfen. Die hier vorgestellten Inhalte werden zunehmend im Rahmen von Aus- und Fortbildungen vertieft und Möglichkeiten der
Umsetzung in den Organisationen erarbeitet.

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