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EM-Bronze für Isra Celo
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EM-Bronze für Isra Celo

Dänemarks drittgrößte Stadt Aalborg war Schauplatz der 46. Jugend-Europameisterschaft (U16, U18, U21), an der rund 1100 Karateka aus 51 Nationen teilnahmen, darunter wie jedes Jahr Sportlerinnen des UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten im Rahmen des rot-weiß-roten Nationalteams. Heuer wurde Österreich in allen drei Kata-Alterskategorien von SLZ/BORGL/HASL-Athletinnen erfolgreich vertreten. Weitere Niederösterreicher in Jütland: Marianne Kellner als Bundestrainerin, Alois Wiesböck als EKF-Kampfrichterchef und Martin Kremser als ÖKB-Sportdirektor.

Den größten Erfolg im Sport- und Kulturzentrum „Gigantium“ der Stadt am Limfjord konnte Team-Küken Isra Celo, 14, bei den Cadets (U16) erkämpfen. Die SLZ/Sporthandelsschülerin beendete die ersten beiden Runden jeweils als Zweitbeste und ließ dabei die höher eingeschätzten Vertreter aus Rußland, Frankreich, Ungarn, Tschechien, Kroatien und England hinter sich. Damit qualifizierte sich die Neulengbacherin für den Kampf um die Bronzemedaille, den sie gegen die Holländerin Selina Cicek gewinnen konnte.

Dies war nach 15jähriger Pause wieder eine Jugend-EM-Kata-Medaille für (Nieder-)Österreich: 2004 hatte Eva Thajer (Pakosta) in Rijeka U18-Bronze gewonnen.

Ähnlich lief es anfangs auch für Heeressportlerin Kristin Wieninger, 20: Sie gewann die erste Runde der U21-Kategorie und schloss Runde zwei als Zweitbeste ab, was ebenfalls den Kampf um Bronze bedeutete. Auch sie konnte namhafte Athletinnen hinter sich lassen. Beim Kampf um Bronze musste die St. Pöltnerin (23,40 Punkte) der Spanierin Raquel Roy Rubio (23,68) den Vortritt lassen und wurde gute Fünfte unter 28 Starterinnen.

Platz sieben unter 30 Starterinnen setzte es diesmal für Funda Celo, 17, die Runde eins des U18-Bewerbes als Zweite abschloss, in Runde zwei aber nur Dritte wurde und dabei den Bronzekampf nur um 0,2 Punkte hinter der Kroatin Sabina Petkovic verpasste. Dies war dennoch ein Platz im vorderen Viertel.

Kristin und Funda hatten im Jänner grippale Infekte erwischt und konnten trotz eines beträchtlichen Trainingsrückstandes weit vorne landen. So gesehen können wir uns +über die Plätze 3, 5 und 7 freuen und den Fokus auf die Jugend-WM im Herbst lenken.

Fotos: Gerhard Grafoner, Martin Kremser, Ewald Roth

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