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Austrian Junior Open 2017: Gold, Silber und Bronze
nölv
/ Kategorien: Wettkämpfe

Austrian Junior Open 2017: Gold, Silber und Bronze

Die Statistik der diesjährigen Austrian Junior Open erinnert an eine Weltmeisterschaft: 174 Vereine aus 31 Nationen und 5 Kontinenten gaben nicht weniger als 1210 Nennungen ab, und die Salzburger Walserfeldhalle platzte mit 7 Kampfflächen tatsächlich aus allen Nähten.

Da dieses Großturnier auch als Qualifikation für die diesjährigen Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft gewertet wird, entsandte das NÖ. Karate-Leistungszentrum seine Athlet/innen mit Medaillenchancen. Dabei zeigte sich die Überlegenheit des nö. Schulsystems mit SLZ/BORGL/HASL: Von 26 österreichischen Kata-Starterinnen in den WM-Klassen (U21, U18, U16) kamen nur drei in die Medaillenränge, nämlich die St. Pöltnerinnen vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten.

Die WM-Fünfte Kristin Wieninger holte sich mit Siegen über die Schweizerin Nina Meylan, die Italienerin Ilaria Paoletti und die Niederländerin Manuela Gold in der U21-Kategorie und gab mit drei 5:0-Siegen keine einzige Flagge ab. Sie hat die BORGL-Matura heuer hinter sich gebracht und wird im Juli Sport-Soldatin. Sie dürfte das St. Pöltner System am besten genützt haben: nach vielen internationalen Jugend-Erfolgen zählt sie nun auch in der allgemeinen Klasse zur internationalen Spitze und nimmt im U21 World Ranking einen Top Ten Platz ein.

Die U18-Kategorie gehörte Wieningers SLZ/BORGL-Kollegin Patricia Bahledova. Sie musste öfters auf die Matte und gewann nach klaren Siegen über Homa Yaghoubian (Iran), Mara Valenti (Italien), Denise Perroud (Schweiz), Emma Janekova (Deutschland) und im Finale über die Kanadierin Melissa Bratic die Goldmedaille unter 27 Starterinnen. Sie wird nach zwei Jahren mit ansprechenden Erfolgen (darunter Jugend-WM-Bronze und Goju Ryu-WM-Gold 2015) wieder nach Tirol zurückkehren und ins SportGym Dornbirn wechseln.

Bei den Cadets (U16) begann die Neulengbacherin Funda Celo ihren Lauf mit Siegen über die Schweizerin Jasmin Bottechi (5:0), die Salzburgerin Leonie Reitmeier (5:0), die Italienerin Margherita Rossi (4:1) und die Slovakin Emma Kubisova (4:1), musste sich aber beim Einzug ins Finale der späteren Siegerin Elena Roversi, einer starken Italienerin beugen. Ein 5:0 - Trostrundensieg über Serena Tempestini (Italien) brachte die verdiente Bronzemedaille unter 39 Starterinnen dieses Bewerbes.

Für Wieninger, Bahledova und Celo dürfte hinsichtlich Jugend-WM mit diesen Top-Platzierungen eine Vorentscheidung gefallen sein, da die ÖKB-internen Gegnerinnen keine Platzierung erreichen konnten. Es zeigte sich, dass man in den WM-Kategorien nur bei entsprechendem Trainingsumfang mithalten kann. Um international mitmischen zu können führt kein Weg an Kompetenzzentren wie dem hiesigen SLZ/BORGL/HASL vorbei.

Am zweiten Wettkampftag standen die Kinder- und Schülerklassen am Programm: Isra Celo stürmte in der U14 – Kata (42 Starterinnen) mit 5:0 - Siegen über Sonia Inzoli (Italien), Leana Häberli (Schweiz), Yahav Shir (Israel) und Lucia Mrazova (Slowakei) ins Finale, wo sie gegen die starke Slowakin Adelka Vlasáková Silber gewann. Sie wird ab Schuljahr 2018/19 ins nö. SLZ eintreten.

Für eine weitere Kata- Medaille (U14) sorgte schließlich Christoph Scheuch (Union Mugendo), der unter 27 Startern mit Siegen über Janick Schmid (Schweiz), Alexander Platkov (Deutschland), Jacopo Bruno Berlingerio (Italien) das Semifinale erreichte, wo er sich Lars Noah Schertenleib (Schweiz) geschlagen geben musste. Mit Trostrundensieg über den Russen Artem Begunov sicherte er sich Bronze.

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